Nach dem Umzug der Kanzlei geht das Provisorium weiter

5. Januar 2011

Nah dem Umzug der Kanzlei geht das Provisorium weiter

Woche 01-2011

5. Januar 2011

Mit Weihnachten wollten wir einen weiteren Meilenstein unseres Projektes erreichen. Das hat leider nicht so geklappt, wie wir uns das vorgestellt haben. Wieder einmal wurden die vorgesehenen Termine nicht so eingehalten, wie es vorher geplant und abbesprochen war. Unsere Kanzlei ist zwar wie geplant zwischen den Jahren umgezogen, doch waren die neuen Räume nicht in dem zugesagten Zustand. Es fehlen die Fensterbänke und die Fußleisten am Teppichboden. In dem neuen Sanitärbereich sind die Fliesenarbeiten noch nicht abgeschlossen. Für die notwendige Beleuchtung sorgen noch die behelfsmäßigen Glühbirnen. Hier konnte bisher noch nicht einmal der Auftrag vergeben werden. Auch wenn jetzt die in den vergangenen Wochen vermisste ausreichende Heizung sichergestellt ist, macht es doch alles einen sehr provisorischen Eindruck und verlangt von unseren Mitarbeitern weiterhin viel Geduld.

Die Pantry ist übrigens vorübergehend in die neue Behindertentoilette eingezogen. J

Zumindest geben die neuen Räume einen Eindruck über den in der Zukunft zu erwartenden Raumgewinn.

Jetzt beginnt der Rohbau der weiteren Bauabschnitte mit der Fertigstellung der Kanzleiräume, dem Einbau des kleinen Konferenzraumes und den Arbeiten an dem großen Konferenzraum mit der neuen wärmegedämmten Fassade. Die Kirche wurde nach der Fertigstellung der Archivräume im Erdgeschoss auch weitgehendst freigeräumt; um die Decke isolieren zu können.

18. Dezember 2010

"Unser kleines Richtfest bei Erbsensuppe und Glühwein"

Woche 50/2010

18. Dezember 2010

10.12.2010
Heute haben wir in Anwesenheit des Kirchenrates und des Bauausschusses mit einer kleinen Feier bei Erbsensuppe und Glühwein den Abschluss der Rohbauarbeiten gefeiert. Dabei konnten wir die Architekten sowie die meisten der beteiligten Handwerker.

Morgens hatten wir in kleiner Expertenrunde mit den Glaskünstlern, Herren Lönne und Neumann aus Paderborn, die endgültige Anordnung der Texte auf der Glaswand und ihre Richtigkeit besprochen. Besonders die Darstellung des hebräischen Textes der Zehn Gebote mit den vielen Sonderzeichen gab Anlass zu langen Diskussionen unter unseren Experten. Eine Einigung ist aber bis zum Ende der Woche erfolgt, sodass jetzt die Freigabe und damit der Produktionsstart erfolgen kann.

13.-17.12.2010
In der Zwischenzeit ist der Innenausbau in 1. Bauabschnitt weiter fortgeschritten. Der Aufzug hat seine TÜV-Abnahme bestanden. Die Fliesenarbeiten im Sanitärbereich sind abgeschlossen und auch der Teppichboden ist in den Büroräumen verlegt worden.

Damit konnte jetzt auch der Maler hier seine Arbeiten beenden. Jetzt müssen nur noch die Heizkörper eingebaut werden.
In der Woche zwischen Weihnachten und Neujahr wird die Kanzlei vorübergehend in diese Räume umziehen. Dafür wurde eine provisorische Holzwand mit einer dicken Wärmeisolierung eingebaut, um die Mitarbeiter beim Abbau der seitlichen Glasfassade so weit wie möglich vor Kälte zu schützen und die Staubbelastung zu reduzieren.

Auch der 2. Bauabschnitt macht weitere Fortschritte: Der Maler hat die Arbeiten in den Archivräumen beendet. Damit kann das Archiv wieder von der Kirche in seine Räume umziehen. Wenn die Kirche leer ist, können dann die Isolierarbeiten am Dach des Kirchraumes beginnen.
Die neue Lüftungsanlage ist nach einer Teilabnahme an das Fernheiznetz von Vattenfall angeschlossen worden und jetzt können wir unseren Kirchraum langsam wieder aufheizen.

Woche 47/2010

27. November 2010

27. November 2010
Es ist kalt geworden! Jeder kann es fühlen. Besonders die Mitarbeiter in der Kanzlei haben gerade jetzt eine schwere Zeit, da die Kanzleiräume nur mit elektrischen Behelfsheizungen geheizt werden können. Neben der täglichen Lärmbelastung kommt dieses noch oben drauf.
Auch unser Umbau geht weiter: Mit dem Schütten der Decke über dem Konfirmandenraum hat der Maurer den Rohbau abgeschlossen. Damit konnte in der Zwischenzeit auch das Aufmaß für die Pfosten-Riegel-Konstruktion, das heißt für die Glasfassade seitlich am Treppenhaus, genommen werden. Diese möchten wir dann Zug um Zug ab Ende Januar einbauen. Gleichzeitig erfolgen die Abdichtungen der Dachanschlüsse zu den neuen Gebäudeteilen. Dieses ist bei den herbstlichen beziehungsweise winterlichen Wetterbedingungen nicht einfach: Wir brauchen dafür trockenes Wetter bei mindestens +5 Grad Außentemperatur.
Auch der Innenausbau geht weiter. Der Einbau der neuen Lüftungsanlage ist soweit wie möglich fertiggestellt. Nach Anschluss an das Stromnetz kann der Probelauf erfolgen.

Auch der Einbau des neuen Aufzuges ist fertiggestellt und hat die ersten Probefahrten bestanden.
Leider haben sich aber wieder einmal die Ausbauarbeiten für die neuen Räume des 1. Bauabschnitts verzögert. Erst in dieser Woche konnte mit den Fliesenarbeiten in den Sanitärräumen begonnen werden. Auch die neuen Türzargen wurden jetzt erst angeliefert und können eingebaut werden. Danach kommen der Maler und der Teppichverleger. Nach dem aktuellen Plan soll der immer wieder verschobene Umzug der Kanzlei zwischen Weihnachten und Neujahr erfolgen. Wir hoffen, dass mit diesem Termin die Arbeiten in der Kanzlei am wenigsten beeinträchtigt werden.

Nach den erforderlichen Nachbesserungen am Estrich im 2. Bauabschnitt im Erdgeschoss kann auch hier der Fliesenleger und Maler aktiv werden. Gleichzeitig erfolgt der Einbau der neuen Heizstation für die Fernwärme, sodass dann auch mit dem Bezug die neuen Büroräume im 1. Bauabschnitt beheizt werden können. Das Archiv wird im Dezember wieder aus der Kirche in die Räume im Erdgeschoss umziehen, sodass auch mit den Arbeiten in der Kirche begonnen werden können.
Noch unklar sind die Anforderungen an die neue Brandmeldeanlage. Hier warten wir auf den Bescheid der Bauprüfabteilung. Dieses verzögert die Installation durch den Elektriker und die Decken im 1. Bauabschnitt können noch nicht geschlossen werden.
Inzwischen liegt der Inspektionsbericht zu den Abwasserleitungen unter der Tiefgarage vor. Wie befürchtet, wurden hier zum Teil große Schäden festgestellt. Über das weitere Vorgehen und Verteilung der Kosten werden wir nach weiteren Prüfungen der Sanierungsvorschläge entscheiden müssen.

Woche 43-2010

5. November 2010

Auch wenn sich Termin für die Fertigstellung erheblich verzögert, sind die weiteren Fortschritte in der Ferdinandstrasse auch äußerlich zu sehen. Die Form des Jugendraums und des Konfirmandenraums auf der linken vorderen Seite ist mit dem Rohbau deutlich erkennbar.

Große Verzögerungen hat es bei dem Einbringen des Estrichs in den Bauabschnitten 1 und 2 gegeben, da uns die ausführende Firma im Stich gelassen hat. Dadurch konnten auch die anderen Gewerke in diesen Bereichen nicht wie geplant weiterarbeiten. Der Trockenausbau und die neue Lüftungsanlage werden jetzt in diesen Bauabschnitten fertiggestellt. Mitte November beginnen die Fliesenarbeiten gefolgt von dem Maler und dem Teppichverleger. Wir gehen jetzt davon aus, dass die Kanzlei Anfang bzw. Mitte Dezember vorübergehend in die neuen Räume im 1. Bauabschnitt beziehen kann. Damit kann dann der Rohbau des 5. Bauabschnitts, der Kanzleierweiterung voran-gebracht werden. Vorher wird bereits mit dem Ausräumen der Kirche begonnen, da auch die Räume des 2. Bauabschnitts fertig werden.
Mit dem Rohbau der Jugend- bzw. Konfirmandenräume kann dann auch das Aufmaß der seitlichen Glasfassade erfolgen. Die Fertigstellung dieser Fassade ist im Augenblick der kritische Pfad für den vorgesehenen Fertigstellungstermin zu Ostern. Im Eingangsbereich hat die Montage des neuen Aufzugs begonnen. Unter der Tiefgarage wurde die vorgeschriebene Inspektion der Abwasserkanäle abgeschlossen und wir erwarten den Bericht in den nächsten Tagen. Nach Vorlage des Berichtes können die notwendigen Sanierungsmaßnahmen besprochen werden.
Zur großen Überraschung aller, haben wir einen bisher unbekannten Raum im Erdgeschoss entdeckt. Dieser Raum wird jetzt mit einem von Außen zugänglichen Zutritt versehen und wird zukünftig als Lagerraum für den Mitternachtsbus dienen.

Bleiben Sie interessiert!
Henner G. Kuhtz

Woche 7/2010

15. März 2010

Ab jetzt möchte ich Sie mit meinem Bautagebuch über die Entwicklung, Fortschritte und Erfolge, aber auch Schwierigkeiten und Rückschläge bei der Realisierung unseres so bedeutenden Projektes der Sanierung, Erweiterung und Verschönerung unseres Gemeindezentrums in der Ferdinandstrasse informieren. Ich glaube, dass es auch besonders deswegen notwendig ist, da alle Veranstaltungen jetzt in der Palmaille stattfinden und damit die Entwicklung nicht für alle offensichtlich ist.

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